Technologie und Wissenschaft

Klinische Intelligenz braucht Belege.

Spezialisierte Modelle, um medizinische Informationen zu verstehen, zu strukturieren und mit ihren Quellen zu verknüpfen.

Technologien für klinisches Verständnis, zugeschnitten auf das Gesundheitswesen: präzise Konzepte, erhaltener Kontext, semantische Interoperabilität und kontrollierter Rechenaufwand.

Diabetes mellitus Typ 2
Bezeichnung
Diabetes mellitus Typ 2
System
SNOMED CT
Code
44054006
Hierarchie
Klinischer Befund

1 Erwähnung

#1 · Seite 1 · Diabetes mellitus Typ 2

0.377 · 0.101 · 0.153 · 0.013

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Die Fähigkeiten

Klinische Bedeutung verstehen, nicht nur Wörter erkennen.

Bestätigt, vermutet, verneint oder familiär: Derselbe Begriff kann ganz Unterschiedliches aussagen.

Klinische Extraktion

Medizinische Konzepte in den unterstützten Dokumenten erkennen.

Kontextualisierung

Aussagen, Negationen, Hypothesen und weitere von den Modellen abgedeckte Situationen unterscheiden.

Terminologien

Klinische Formulierungen den unterstützten Referenzsystemen zuordnen, darunter SNOMED CT.

Mehrsprachigkeit

Medizinische Ausdrücke über die validierten Sprachen und Terminologien hinweg verknüpfen.

Soziale Determinanten

Dokumentierte soziale Informationen, strukturiert, soweit die Modelle sie abdecken.

Nachvollziehbarkeit

Ergebnisse mit den Dokumenten und Textstellen verknüpfen, aus denen sie extrahiert wurden.

Von der Erwähnung zur nutzbaren Information

Klinische Informationen behalten ihren Kontext.

  1. 3

    Bereitstellen

    Strukturierte Ergebnisse liefern, nachvollziehbar bis zum Quelldokument.

  2. 2

    Kontextualisieren

    Ihre Bedeutung verstehen und sie gemeinsamen Referenzsystemen zuordnen.

  3. 1

    Erkennen

    Medizinische Erwähnungen und Konzepte in den analysierten Inhalten finden.

Architektur

Das medizinische Gedächtnis, aufgebaut auf Ihrer bestehenden IT.

Die bestehenden HL7-Datenflüsse speisen einen FHIR-Server. CLARYS Medical Memory erschließt ihren Wert, für die Versorgung und darüber hinaus.

Sichere IT · On-Premise oder Cloud

Erzeugen · Versorgung und Daten

Bestehende Anwendungen

  • Aufnahme
  • Radiologie
  • Labor
  • X
  • Y
  • KIS
IdentitätBewegungAktivität
Dokumente

Anwendungsdaten: logisches Ziel

Anwendungsdaten

Standardisieren · Sichern

FHIR-ServerSouveränes medizinisches Gedächtnis

Standardisierte Daten

Lesen · Verbinden · Erschließen

CLARYS Medical Memory

Primär- und Sekundärnutzen

Kontextueller Aufruf von CLARYS Medical Memory

  • Sicherer externer Zugriff
  • Mobiler Zugriff
  • Ambulant-stationäre Vernetzung
  • Zentraler Zugangspunkt

Nur ADT- und Dokumentenflüsse, seit Jahren überall etabliert.

Mit Ihren gewohnten Interoperabilitätspartnern oder Ihren eigenen Teams ist die Einrichtung einfach: Ihre bestehenden Datenflüsse genügen.

Leistung

Gemessene Leistung.

Datenmenge, Geschwindigkeit, Abdeckung: CLARYS Intelligence wird an realistischen Datenmengen und im Vergleich zu einer Open-Source-Referenz gemessen.

Im Maßstab einer Einrichtung

10.000 Patienten, durchschnittlich 100 Dokumente pro Patient

120 ms
Antwortzeit
< 2 min
für die vollständige Datenaufnahme*
÷ 100
60 GB Dokumente, nach der Datenaufnahme auf 600 MB reduziert

Im Vergleich zu MedCAT, der Open-Source-Referenz

228 Befundberichte, identischer Umfang für SNOMED CT und ICD-10

+33 %
mehr unterschiedliche Konzepte erkannt (2.118 gegenüber 1.590)
× 8
mehr ICD-10-Konzepte erkannt (319 gegenüber 39)
94 %
der von MedCAT gefundenen Konzepte ebenfalls erkannt
1,5 ×
schneller: 8,1 ms gegenüber 12 ms pro Dokument

Interne Messungen von ESPEIR. Deterministische und reproduzierbare Extraktion, ohne generatives Modell. Die Ergebnisse gelten für die angegebenen Korpora und Umfänge. * Datenaufnahme ohne OCR, bei Dokumenten, die bereits im Textformat vorliegen.

Standards und Interoperabilität

Strukturierte Daten für den Austausch mit bestehenden Systemen.

Ein Austauschformat allein genügt nicht: Klinische Informationen müssen erkannt, kontextualisiert und korrekt dargestellt sein.

FHIR R4

Standardisierte Ressourcen, je nach verfügbaren Profilen.

International Patient Summary

Das Wesentliche zum Patienten, je nach zugänglichen Daten.

Klinische Terminologien

Konzepte, abgebildet auf die unterstützten Codiersysteme.

Nachvollziehbarkeit

Die Herkunft jeder bereitgestellten Information, jederzeit auffindbar.

SNOMED CT
LOINC
WHO ICD-11
RxNorm
IPS
Governance und nationale Rahmen

Die Sekundärnutzung vorbereiten, ohne die Zwecke zu vermischen.

Daten aus der Versorgung dürfen nicht automatisch weiterverwendet werden: Forschung und Steuerung folgen eigenen Regeln für Governance und Zugriff.

Der EHDS in Europa und vergleichbare Programme in anderen Ländern stärken diesen Rahmen schrittweise. ESPEIR entwickelt Funktionen, die diese Entwicklung unterstützen, kann allein aber keine regulatorische Konformität garantieren.

EHDS

Vergleichbare Rahmen, Land für Land

EHDSEuropäische Union

Europäischer Gesundheitsdatenraum

Patientenkurzakten, Interoperabilität und geregelte Sekundärnutzung von Daten, mit schrittweisen Pflichten ab 2029.

ePADeutschland

Elektronische Patientenakte

Die ePA für alle wird seit 2025 ausgerollt. Krankenhäuser stellen unter anderem Entlassbriefe sowie Labor- und Bildgebungsbefunde ein.

SPRVereinigtes Königreich

Single Patient Record

Der 10-Jahres-Plan des NHS sieht eine einheitliche Patientenakte vor, ab 2028 in der NHS App einsehbar.

RHTPVereinigte Staaten

Rural Health Transformation Program

50 Milliarden US-Dollar für 2026-2030 zur Modernisierung der ländlichen Versorgung, darunter Plattformen für den Datenaustausch und klinische Netzwerke, an denen Community Health Centers (CHC) teilnehmen.

Testen Sie CLARYS Intelligence an Ihrem Anwendungsfall.

Gemeinsam definieren wir die gesuchten Konzepte, den Testkorpus und die Qualitätskriterien für Ihr Projekt.